Der Spitzkohl – der kleine Bruder des Weisskohls – zeichnet sich durch ein zartes Aroma aus. Er hat einen sehr niedrigen Kalorien- und Fettgehalt und gehört zu den besonders leicht verdaulichen Kohlsorten. Der Spitzkohl hat dünne Blätter und gart daher besonders schnell. Meine Mama würde sagen, dass Spitzkohl zu den „Ruck-Zuck“-Gerichten gehört 😛

Dieses Rezept ist eine Abwandlung des traditionellen rumänischen Gerichtes „Varză călită“ – was so viel wie „Geschmorter Kohl“ bedeutet. Der Kohl (normalerweise Weißkohl) wird gerne mit einer Portion geräuchertem Fleisch oder Wurst und mit Polenta serviert. Veganisiert wird dieses Gericht in diesem Fall mit Räuchertofu.

Zutaten

für 4 Portionen 
150 gMaisgrieß
1 xMöhre
1 x mittelgroßerSpitzkohl
1 xZwiebel
150 g Räuchertofu
150 g Sojasahne
1 EL Gemüsebrühe
3 xLorbeerblätter
Handvoll Kräuter
1 ELvegane Butter

So geht’s:

Wenn ihr keine 2-Minuten-Polenta zur Hand habt (die gibt es mittlerweile von verschiedenen Marken), solltet ihr mit der Zubereitung der Polenta beginnen. Dazu kocht ihr 600 Milliliter Wasser mit ein wenig Salz auf und rührt den Maisgrieß unter. Die Polenta muss nun circa 10 Minuten auf niedrigster Stufe ziehen.

Dabei solltet ihr darauf achten mehrmals umzurühren, damit sie nicht anbrennt. Wenn der Maisgrieß fertig ist, nehmt ihr ein Brett oder eine andere zum Schneiden geeignete gerade Unterlage und stürzt die Polenta darauf. Jetzt nur noch glatt streichen und auskühlen lassen.

Während die Polenta kocht könnt ihr alle anderen Zutaten klein schneiden. Den Spitzkohl könnt ihr einfach am Stück in dünne Streifen schneiden oder ihr halbiert ihn vorher und schneidet dann dünne Streifen. Der Strunk wird nicht verwendet.

Damit alles nicht all zu lange köcheln muss, raspel ich die Möhre sehr gerne. Sonst zerkocht der Spitzkohl während die Möhre noch Garzeit benötigt. Den Tofu und die Zwiebel klein würfeln – Streifen würden rein optisch aber auch sehr gut passen. 🙂

Spitzkohl, Zwiebel, Möhre und Tofu mit ein bischen Öl (vorzugsweise Raps- oder Kokosöl) scharf anbraten und mit ein wenig Wasser ablöschen. Ich nehme immer so viel Wasser, dass der Boden des Topfes gut bedeckt ist – das sind ca. 200 ml. Das Ganze vermengt ihr dann mit dem Gemüsebrühe-Pulver und den Lorbeerblättern.

Circa 15 Minuten lang lasse ich die Zutaten bei geschlossenem Deckel köcheln, nehme danach die Lorbeerblätter wieder raus und lasse alles für weitere 10 Minuten bei niedriger Temperatur ohne Deckel kochen.

Nach der Kochzeit gebe ich circa die Hälfte der ausgewählten Kräuter (z.B. Schnittlauch, Petersilie, Oregano und Majoran) hinzu und rühre die Sojasahne ein. Jetzt noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und kurz aufkochen lassen.

Inzwischen sollte die Polenta abgekühlt und schnittfest sein. Ich schneide die Polenta dann gerne in dicke Streifen (die dann Fischstäbchen ähneln). Ihr könnt aber auch Quadrate, Kreise oder andere Kreative Formen daraus schneiden. Die Polenta-Schnitten dann nur noch in etwas Pflanzenbutter (Alsan) oder Öl anbraten und mit der anderen Hälfte der Kräuter bestreuen.

#leckerpolenta #leckerspitzkohl #leckertofu

Nährwerte

Gesamtes Rezept  pro Portion  
1200Kcal300Kcal
130Kohlenhydrate32Kohlenhydrate
42Eiweiß11Eiweiß
54Fett13Fett
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